EICHENZELL - 24.02.2016

Pfarrer Bruno KANT wird morgen 100 Jahre alt - "Glaube meine größte Stütze"

EICHENZELL - Auf 100 Jahre Leben können nur ganz wenige Menschen zurückblicken. Noch weniger Menschen sind in diesem Alter noch so fit und selbstständig wie Pfarrer Bruno Kant aus dem Eichenzeller Ortsteil Löschenrod (Landkreis Fulda). Bis heute kümmert sich der (noch) 99-Jährige um kranke und trauernde Menschen im 1.200 Seelenörtchen und hält jeden Mittwoch die Vorabendmesse. Am morgigen Freitag feiert der gebürtige Westpreuße. "Das ist der mickrige Teil, den ich noch beitragen kann", sagt Kant ganz bescheiden, dabei blickt er auf ein ereignisreiches und wirkungsvolles Leben - nicht nur in der Kirche - zurück. Am 26. Februar 1916 in Werblin (heute Polen) geboren, zieht die Familie 1922 nach Danzig. Dort wächst Kant auf und schließt 1934 sein Abitur ab. Nach einem halben Jahr militärischem Pflichtdienst in Nazi-Deutschland beginnt er sein Theologiestudium in Braunsberg (Ostpreußen). Mit Beginn des Zweiten Weltkrieges wird er zum Zwangsdienst bei der Reichsbahn versetzt. 1943 muss er als Soldat an die Front auf die russische Halbinsel Krim. "Ich habe den Rückzug von Russland bis nach Tschechien miterlebt - mit dem Kriegsende kam ich dann in russische Gefangenschaft", erzählt er. Insgesamt drei Jahre, davon ein Jahr in der Stahlstadt Donetzk durchlebt er die Hölle auf Erden.

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