Daggi Wortberg (li) und Jutta Diel - Fotos: Barbara Schneider-Mayer

08.05.10 - FULDA

"Song and Danceman Band" mischte auf - Bob Dylan-Stücke in neuem Gewand

Der jüngste Auftritt der "Song and Danceman Band" rund um den Fuldaer hr-Radioreporter Hermann Diel brachte gestern Abend im Fuldaer Kulturkellereine Fülle von Liedern aus dem Fundus der fast 500 Bob-Dylan-Songs. Die Band überzeugte sowohl durch neue Arrangements altbekannter Lieder als auch durch nahezu unbekannte Stücke aus der Feder des selbsterklärten Sängers und Tänzers.

Nach der obligatorischen Ansage, die Dylankenner an das Intro jedes Bob-Dylan-Konzerts seit Ende der Achtzigerjahre erinnern dürfte (Ladies and gentleman: Would you please welcome Columbia Recording artist Bob Dylan), betraten die Musiker der Song and Danceman Band mit ihrem Bassisten und Dylan-Mastermind Hermann Diel die Bühne des restlos gefüllten Kulturkellers in Fulda und legten mit „Rainy Day Women #12 & 35“ von Dylans siebtem Album „Blonde On Blonde“ (1966) einen flotten Auftakt für den Konzertabend hin. Bereits vor einem Jahr hatte die Band das Lied gespielt, damals jedoch zum Schluss, und so wurde nahtlos an den Abend ganz im Sinne des Meisters angeknüpft. Mit dem vor allem durch Manfred Mann bekannten Song „Quinn the Eskimo“ wurde das Programm fortgesetzt und die gute Laune der sieben Musiker breitete sich schnell auf das Publikum aus.

Beim dritten Lied des Abends war spätestens klar, dass die Song and Danceman Band nicht den Studioaufnahmen der Songs verhaftet ist, sondern wie Dylan selbst die Stücke in einem neuen, frischen Gewand präsentiert. Auch die Titel „In The Garden“, „Make You Feel My Love“ und „Silvio“ waren an diesem Abend nicht nur detaillgetreue Wiederholungen, sondern gelungene Eigeninterpretationen der Lieder des Meisters.

Doch nicht ausschließlich die bekannten und publikumswirksamen Stücke wurden gespielt, nein, auch weitgehend unbekannte Titel wie „Lord Protect My Child“, „All over You“ und die Weltpremiere „Am I Your Stepchild“ kamen neben Liedern wie „All I Really Want To Do“ (bekannt durch die Byrds) und natürlich „Blowin' In The Wind“ (in einer großartigen Version mit einem ebenso guten Gitarrensolo von Gitarrist Martin Günzel) zur Geltung.

Die Raucherpause beendete Hermann Diel damit, dass er eine Übersetzung des Textes von „The Ballad Of Frankie Lee And Judas Priest“ (1967) vorlas und anschließend „Shooting Star“ aus dem Jahr 1989 mit einem Mundharmonikasolo einleitete. Nach „You Ain't Going Nowhere“ und „Under Your Spell“ folgte eines der vielen Highlights des Abends: der Rockabilly „The Levee's Gonna Break“. Natürlich wurden auch in der zweiten Hälfte bekannte Dylan-Songs wie „All Along The Watchtower“ (mit einem gelungenen Wechselspiel aus Gitarrensolo (Martin Günzel) und Violinensolo (durch Perkussionistin und eben Violinistin Juliane Jorden), „Like A Rolling Stone“ (beachtliche Leistung der Sängerinnen Dagmar Wortberg und Jutta Diel) sowie das Sterbelied „Knocking On Heavens Door“ gespielt.

Neben anderen, wieder eher unbekannten Stücken gab die Song And Danceman Band zum Schluss noch einmal die Titel „Gotta Serve Somebody“ und „Mighty Quinn“ (gesungen von Pianist Uli Mayer). Zuletzt, aber nicht als letztes sei noch Schlagzeuger Ralf Thomas von der ffortissimo Musikschule erwähnt, der den ganzen Abend hinter den Drums geglänzt hatte. (Jacob Witzel) +++


Hermann Diel (li) und Martin Günzel

Hermann Diel und "Daggi" Wortberg


"Daggi" Wortberg

Hermann Diel


...und seine Frau Jutta...

Martin Günzel


Das Publikum war begeistert...

Ralf Thomas


Uli und Juliane...

Uli Mayer


Juliane und Hermann

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