06.03.09 - Großkrotzenburg

Pipa und Lotz (SPD) kritisieren: „E.ON schert sich keinen Pfifferling“

„E.ON wird sich beim Bau des Kohlekraftwerks Staudinger keinen Pfifferling um die Sorgen und Nöte der Menschen im Main-Kinzig-Kreis scheren“, ist das Fazit von Landrat Erich Pipa und dem SPD-Landtagsabgeordneten Heinz Lotz (MKK) nach einer Veranstaltung von E.ON in Wiesbaden. Das Energieunternehmen hatte zu einem Parlamentarischen Abend zum Thema Staudinger eingeladen.

„Unsere Einwände stießen auf Desinteresse, Fragen wurde ausgewichen oder sie wurden überhaupt nicht erst beantwortet“, ärgert sich Heinz Lotz, umweltpolitischer Sprecher der SPD-Kreistagsfraktion. Es sei nicht erkennbar, dass mit dem Neubau des Blockes 6 eine deutliche Reduzierung von Schadstoffen und Feinstäuben erreicht werde, geschweige denn der Wille seitens E.ON dafür vorhanden sei. Auch die Antwort auf die Frage, ob im Gegenzug andere Kraftwerke abgeschaltet würden, blieb seitens der Vertreter von E.ON unbeantwortet.

„Wir haben uns im Kreistag eindeutig zu dem Standort Staudinger bekannt, gleichzeitig jedoch für eine ökologische Entlastung der Region ausgesprochen. Es hat den Anschein, dass E.ON die demokratisch gewählte Vertretung der Bürgerinnen und Bürger im Main-Kinzig-Kreis nicht ernst nimmt“, so Landrat Erich Pipa. Er gehe davon aus, dass E.ON versuchen werde mit aller Gewalt und ohne Kompromisse die eigenen Interessen durchzusetzen. +++

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