- Fotos: Jakob Witzel

26.03.12 - FULDA

Rollender Donner - Bob Dylan Ausstellung im Vonderau-Museum - BILDER

Seit 50 Jahren inspiriert der Sänger Bob Dylan Künstler auf der ganzen Welt und gilt als einer der einflussreichsten lebenden Lyriker. Im Fuldaer Vonderau-Museum wird ihm deshalb jetzt eine Ausstellung gewidmet, in der die Lieder des Song-Poeten von Malern aus ganz Deutschland auf die Leinwand gebracht werden. Die Ausstellung ist noch bis zum 14.4.2012 kostenlos im Vonderau-Museum zu sehen.

"Bob Dylan hat die Popmusik aus der Sprachlosigkeit befreit", so beschrieb es Dr. Mathias Schmidt, einer der Kuratoren bei der Vernissage, "Er ist mehr als nur ein Songschreiber." Und, dass dies stimmt wurde bei der Ausstellungseröffnung am 22.3.2012 schnell deutlich. Nach nur wenigen Minuten war der Ausstellungsraum mit Interessierten aller Altersklassen gefüllt. Auch Oberbürgermeisten Gerhard Möller (CDU) war über den Besucheransturm überrascht. Es handle sich nicht nur um das typische Publikum und es sei schön, dass sich so viele Menschen zu einer Kunstausstellung einfinden, so Möller.

Begrüßt wurden die Besucher zunächst von Hermann Diel, der die Ausstellung geplant und organisiert hatte. Diel war es gelungen 22 Künstler aus ganz Deutschland dazu zu bewegen Bilder bei zusteuern. Ursprünglich sollten Dylan Stücke visualisiert werden, die der Journalist Diel mit seiner Band, der "Song & Danceman-Band", aufgenommen hatte, doch schon bald wuchs die Ausstellung auf etwa 50 Bilder an. Eine Vielzahl von Techniken und Rezeptionen von Dylans Werk kam zusammen. Gemälde und Collagen von Künstlern wie Armin Müller-Stahl, Bernd Lehmann, Michael Apitz oder Bernd Baldus (der die Vernissage musikalisch begleitete) zeigen nun auf wie viele verschiedene Weisen man sich dem "Mythos" Dylan annähren kann.

Nach der Ausstellungseröffnung gab es dann auch noch die Möglichkeit Bob Dylans Lieder zu hören. Jedoch nicht vom Band, sondern - ganz in der Tradition des Meistern - live und in neuem musikalischem Gewand. Die "Song & Danceman Band" rund um Hermann Diel, deren Musik Ausgangspunkt der Ausstellung gewesen waren, trat im Kulturkeller auf und gab bildete den furiosen Abschluss der Vernissage. Quer durch alle Musikstile wurden hier die Dylans Songs gespielt, mal rockig laut, mal leise kamen dort mehr oder weniger bekannte Lieder zu Gehör. Auch hier glänzte Bassist Diel wieder mit Charme und Sachverstand, wenn er durch das Konzert führte.

War Diel jedoch fertig, wurden die Mikrophone wieder von den zwei Sängerinnen übernommen. Dagmar "Daggi" Wortberg und Hermann Diels Ehefrau Jutta sangen die Texte, im Zeichen derer der Tag gestanden hatte. Abgerundet wurde dies zudem durch eine hervorragende Besetzung der Band: Juliane Jorden (Violine, Perkussion und Gesang), Martin Günzel (Gitarre), Uli Mayer (Piano und Gesang) und Ralf Thomas (Schlagzeug) zeigten, wie wandlungsfähig Dylans Songs seien können. Das Motto des Abends lautete, wie könnte es anders sein: Kunst. Weitere Infos im Internet unter der Adresse: http://www.fulda-trifft-dylan.de . (Jacob Witzel) +++








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