18.08.08 - Fulda - Die Firma Herzau + Schmitt hat in den letzen zwei Jahren für die Anschaffung von drei hochmodernen Schneide-Anlagen rund 1,4 Millionen Euro investiert. Heute empfiehlt sich das Unternehmen mit seinen 80 Mitarbeitern und neun Auszubildenden als "Schneid-Kompetenzzentrum" und bietet den Kunden aus Handwerk und Industrie verschiedene Verfahren, die laut Pressemitteilung des Unternehmens in Osthessen einzigartig sein sollen. Grund genug also, eine Einladung an Oberbürgermeister Möller sowie Stefan Schunck von der IHK Fulda auszusprechen und die Aktivitäten des Schneidzentrums bei einem Rundgang darzustellen. Als Gastgeber führten durch die Werkshallen von Seiten der Unternehmensfamilie Dr. Gerhard Schmitt und Markus Schmitt sowie von der Geschäftsführung Matthias Euler.(Foto links)
Wie Matthias Euler erläuterte, nutzten insbesondere die Kunden aus den Branchen Automobilzulieferer, Maschinen- und Anlagenbau, Bau- und Innenausbauindustrie und in besonderem Maße das Handwerk das breitgefächerte Angebot im Bereich des Laser- und Wasserstrahlschneidens und würden sich auch mit komplizierten Spezialaufträgen an das Team wenden. Als jüngste Anschaffung wurde jetzt eine Trumpf 3,2 KW-Laseranlage in den Maschinenpark integriert. Im Zuge dieser Gesamtinvestition konnten sieben neue Arbeitsplätze geschaffen werden.
Besonders anschaulich konnte daher Geschäftsführer Matthias Euler den Einzugsbereich und die Nachfrage für das Kompetenzzentrum darstellen. "Unsere Kunden kommen insbesondere aus Fulda und der Region Osthessen. Die Leistungsfähigkeit der Laseranlagen und die zusätzliche Wasserstrahlanlage haben den Kundenkreis deutlich um die Regionen Bad Hersfeld, Meiningen, Suhl, Bad Neustadt, Würzburg, Hanau, Lauterbach, Alsfeld und Schwalmstadt erweitert." Zahlreiche Beispiele aus der Zusammenarbeit etwa mit den regionalen Unternehmen Wagner, Otterbein, Jass, Mehler oder Hubtex und ebenso EDAG oder FCN Nüdling konnten Euler und Schmitt auflisten. Wie Markus Schmitt betonte, seien dies die "hidden champions“ der Region, die gerne auf einen starken Partner an ihrer Seite zurückgreifen.
"Wir möchten uns auch zukünftig als materialunabhängiges Schneid-Kompetenzzentrum in der Region etablieren“ verdeutlichte Markus Schmitt, Enkel des Firmengründers. Auch über die weitere Entwicklung des Maschinenparks und des Leistungsangebots der Firma Herzau + Schmitt bestehen konkrete Vorstellung für die beiden kommenden Jahre "Für uns war es eine strategische Entscheidung, in das Schneidkompetenzzentrum zu investieren, um hier unsere Kompetenzen sowie unsere Marktstellung weiter auszubauen.“ Die Nachfrage steigt kontinuierlich, im Metallbereich ebenso wie bei Kunststoffen, Glas und anderen Anwendungen wie Kohlefaser und Verbundmaterialien. "Die meisten unserer Kunden waren schnell von den Vorteilen dieser Techniken überzeugt.“ Keine Frage also, dass die Laseranlagen seit Beginn und bis heute dreischichtig ausgelastet sind.+++
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