30.07.09 - FULDA - Kreislaufprobleme, Insektenstiche, Prellungen und Kopfschmerzen aber auch Zustände nach Karussellfahrten und Schlägereien beschäftigen derzeit die ehrenamtlichen Helfer des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) Fulda auf dem traditionellen Schützenfest. Mehrere tausend Menschen strömen täglich auf die Ochsenwiese um sich auf dem Volksfest mit den unterschiedlichsten Fahrgeschäften und Attraktionen zu vergnügen. Um die Gesundheit der Gäste kümmern sich noch bis einschließlich Sonntag die insgesamt 76 „Retter in Rot“ der beiden DRK-Bereitschaften „m u. w 1“ und „m u. w 2“ vom Ortsverband Fulda.
Untergebracht ist die provisorische Rettungswache mit umfangreicher medizinischer Ausstattung und fünf Behandlungsplätzen derzeit im „Haus der Sudetendeutschen“ an der Magdeburger Straße. „Wir haben hier Hilfeleistungen vom einfachen Pflaster bis hin zu Notfallsituationen, wo wir einen Notarzt brauchen“, erklärte Rettungsassistent Christian Erwin, Leiter der Bereitschaft m u. w 1 gegenüber osthessen-news. An Tagen mit besonders hohem Besucheraufkommen wie etwa dem Familientag am gestrigen Mittwoch oder an den beiden Samstagen sei zusätzlich zum Rettungsdienstpersonal auch ein Notarzt vor Ort.
Neben dem professionellen Sanitätsdienst zeigen Polizei, Ordnungsamt der Stadt Fulda und Sicherheitsdienst ebenfalls stets Präsenz, kontrollieren die ein oder anderen auffälligen Besucher und sind bei Bedarf schnell zur Stelle. Die Kommunikation und Zusammenarbeit unter den einzelnen Organisationen funktioniert super. Insgesamt zeigt sich die Polizei zufrieden mit dem Ablauf des Jahrmarktes: Im Vergleich zu den letzten Jahren sei die Anzahl der Straftaten zurückgegangen, berichtete die Polizeistation Fulda auf Anfrage von osthessen-news. Es komme zwar - meistens am späten Abend – im Bereich der Ochsenwiese zu Sachbeschädigungen und Körperverletzungen. Doch das sei nach Angaben der Behörden schon Normalität bei solchen Festen. (Christian P. Stadtfeld) +++ |