29.06.08 - WANDERTAG - Wenn "vorne" alles läuft, sind die "hinten" auch zufrieden. So ist das eben bei Großveranstaltungen wie dem Deutschen Wandertag, Sportereignissen oder auch Rosenmontagsumzügen. Doch Fakt ist auch, dass "die vorne" weniger Spaß hätten, wenn es bei "denen hinten" nicht ordentlich vorbereitet wäre. Und so gilt diese kleine BILDERSERIE all denen (überwiegend) freiwilligen Helfern, die in "Sonderschichten" oder auch während ihres Regeldienstes mit dazu beigetragen haben, dass ein Event wie der Deutsche Wandertag mit 30.000 Menschen am und im Festzug reibungslos funktionierte.
Allein für den Festzug waren 16 Polizeibeamte eingesetzt, zehn Helfer vom Veranstalter und, nicht zu vergessen, die Mitarbeiter des Städtischen Ordnungsamtes und Tiefbauamtes, die etwa Schilder aufstellten und wegräumten. Problematische Ereignisse gab es laut Polizei nicht. Der Wandertags-Festzug war für den beauftragen "Malteser-Hilfsdienst" (MHD) der größte Einsatz seit dem Weltjugendtag 2005. 23 Fahrzeuge und 110 Einsatzkräfte aus dem gesamten Kreis Fulda sowie aus Fritzlar, Kassel und Schlüchtern waren aufgeboten. Die Bilanz fiel erfreulich positiv aus: 120 Hilfeleistungen waren heute rund um den Festzug nötig, je zur Hälfte etwa Zugteilnehmer und Zuschauer. Nur in einem Fall musste ein Mann ins Krankenhaus gebracht werden. Vorwiegend Beeinträchtigungen durch die starke Sonneneinstrahlung und Kreislaufschwächen waren zu behandeln. Übrigens: Wandern hält offenbar wirklich gesünder! Die Ärzte und Sanitäter des MHD waren erstaunt: "Obwohl viele Teilnehmer, auch ältere Leute, stundenlang in der Sonne standen und dann stramm liefen, hatten wir nicht so viele Patienten wie erwartet. Wanderer sind fit und strapazierfähig," sagte MHD-Sprecher Tobias Grosch. +++ |