| 09.02.10 - REGION - Die Gemeinschaft der Organtransplantierten e. V. (GDO) möchte auf eine wünschenswerte Gesetzesänderung aufmerksam machen: Dadurch sollen ca. 12.000 Menschen in Deutschland vor einem qualvollen Tod zu bewahrt und gleichzeitig das Gesundheitssystem im Milliardenbereich entlastet werden. Ziel der Änderung ist, dass jeder Erwachsene in Deutschland gefragt wird, ob er nach dem Tod seine Organe spenden möchte. Die GDO glaubt, 60 Millionen Menschen zu fragen, ist legitim, wenn man dafür 12000 retten kann und Einsparungen im Milliardenbereich erzielt. Unterschriftenlisten zur Petition liegen in den Apotheken und Kommunen aus.
Petitionstext:
"Wir fordern eine Änderung des Organspenderechts.
1. Jeder Bürger muss sich entscheiden, ob er Organspender sein will oder nicht. Seine Entscheidung muss als Information auf der Mitgliedskarte seiner Krankenkasse (Chipkarte) vermerkt werden.
2. Es müssen deutschlandweit genügend Koordinierungsstellen mit Transplantationsbeauftragten eingerichtet werden.
3. Die Transplantation von Organen muss für Krankenhäuser attraktiver werden als die ausschließlich lebenserhaltende Behandlung von Patienten (z. B. Ersatztherapien, wie Dialyse, Kunstherz, etc.)."
Die Petition kann auch im Internet Online gezeichnet werden unter:
https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=8953 +++
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