| 27.08.09 - FULDA - Finanzvorstand Matthias Heck hat laut einem Pressebericht anlässlich der Aufsichtsratssitzung der R + S Group (Fulda) eine "überaus positive Halbjahres-Bilanz" vorgelegt. Der Auftragsbestand bis Juli 2009 habe im Konzern mit 84,3 Mio Euro einen neuen Höchststand erreicht, der den anteiligen Vorjahreswert um ca. 20 Prozent übertreffe. Die erzielte Gesamtleistung im Konzern (Elektro- und Gebäudetechnik) liege 51 Prozent über dem Vorjahreswert und rund 9 Prozent über Plan. Mit dem Konzernergebnis des 1. Halbjahres 2009 hätten sich Vorstand und Aufsichtsrat "sehr zufrieden" gezeigt.
Vorstandsvorsitzender Markus Röhner erläuterte die Planungen des Konzerns, den Hauptsitz der Firmentochter Scholl Schaltanlagen GmbH von Fulda nach Erfurt zu verlegen. Davon nicht betroffen seien die 44 Scholl-Mitarbeiter, die aktuell am Standort Fulda arbeiteten. Scholl Schaltanlagen sei mit einer Niederlassung in Erfurt vertreten und beschäftige dort insgesamt 16 Mitarbeiter. "Es sollen 25 Mitarbeiter sofort eingestellt werden" sagte Röhner.
Im Zuge dieser Veränderung sollen am Firmensitz in Erfurt rund 1,5 Millionen Euro investiert werden. Die geplanten Investitionen am Standort Erfurt dienten der Festigung und des Ausbaus der mittlerweile erreichten Marktposition der Firma Scholl Schaltanlagen GmbH als einer der führenden deutschen Schaltanlagenbauern, hieß es. Zu dem bestehenden R+S-Gebäude in Erfurt würden zusätzlich 400 Quadratmeter für den Schaltanlagenbau, 200 Quadratmeter für neue Schulungsräume und 200 Quadratmeter für Bürofläche erweitert.
Konkrete Überlegungen gibt es ebenfalls zur Thematik Aus- und Weiterbildung in Erfurt. Nach Aussage von Markus Röhner legten die angenehmen und überaus produktiven Gespräche mit dem Wirtschaftsministerium in Thüringen eine Verstärkung der Ausbildungs- und Arbeitsplätze am Standort Erfurt nahe. Dazu sollen über einen Zeitraum von drei Jahren insgesamt 200 neue Aus- und Weiterbildungsplätze geschaffen werden. In Kooperation mit dem Wirtschaftsministerium sowie einem Erfurter Bildungsträger seien sowohl Verbund- sowie Meister-Ausbildungen und Umschulungen vorgesehen. Sämtliche vorgesehene Maßnahmen sollen bereits ab 2010 greifen. Der Aufsichtsrat hat laut Pressebericht diesen Planungen zugestimmt. +++
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