 | | Verantwortung für 1.200 Pflegekräfte übernommen: Vorstand Claus-Dieter Schad (links) und der medizinische Direktor Privat-Dozent Dr. med. Achim Hellinger (rechts) gratulierten der neuen Pflegedirektorin Sabine Murawski nach ihrer Einführung ins Amt |
 | | Abschied von zwei „Urgesteinen des Unternehmens“: Udo Weber, Alfred Schenk, Günter Wilhelm und Willi Knittel (von links) |
| 04.04.07 - LEUTE 2 - "Hohe Verantwortung für viele Menschen" - Sabine Murawski neue Pflegedirektorin
FULDA. Das Amt der neuen Pflegedirektorin am Klinikum Fulda hat Sabine Murawski am 1. April übernommen. Bei der feierlichen Einführung durch den Vorstand der Klinikum Fulda gAG, Claus-Dieter Schad waren zahlreiche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter anwesend. Die neue Pflegedirektorin übernimmt den Stab nicht direkt von der langjährigen Pflegedirektorin Waltraud Bässe, sondern von Claudia Venus. Venus hatte die Pflege seit dem Ausscheiden von Bässe kommissarisch in den letzten Monaten geleitet.
„Nun, da der Stab offiziell seit dem 1. April an Sie, Frau Murawski, übergeben wurde, liegt die Verantwortung über rund 1.200 Krankenschwestern und Pfleger an unserem Klinikum bei Ihnen. Eine hohe Verantwortung für eine sehr große Zahl von Menschen, die an unserem Hause eine sehr, sehr wichtige Arbeit leisten und maßgeblich dazu beitragen, ob sich ein Patient auf der Station wohl und geborgen fühlt oder nicht“, sagte Vorstand Schad in seiner Ansprache.
Sabine Murawski stammt aus Münchberg in Oberfranken. Nach dem Abschluss einer Wirtschaftsschule absolvierte sie eine Krankenpflegeausbildung an der staatlich anerkannten Krankenpflegeschule Bayreuth. Von 1979 bis 1987 hat sie als Operationsschwester gearbeitet: in den Städtischen Krankenanstalten Bayreuth, im Krankenhaus Reinkenheide, am Deutschen Herzzentrum in München. Ihre nächste Station war von 1987 bis 1993 das Kreiskrankenhaus Fürstenfeldbruck, wo sie die stellvertretende OP-Leitung und dann die kommissarische OP-Leitung übertragen bekam. Zwischendurch erwarb Sabine Murawski berufsbegleitend am Telekolleg die Fachhochschulreife im Ausbildungszweig Sozialwesen. Von 1993 bis 1996 hatte sie die OP-Leitung am Kreiskrankenhaus Lauingen inne und übernahm dort anschließend bis zum Jahr 2000 die stellvertretende Pflegedienstleitung. Zudem belegte sie von 1996 bis zum Sommer 2000 an der Katholischen Fachhochschule Freiburg den Studiengang Pflegemanagement.
Das Thema ihrer Diplomarbeit lautete „Zertifizierungsverfahren als Maßnahme zur Schaffung von Transparenz und Qualität im Krankenhaus“. Im Herbst 2000 wurde Murawski Pflegedienstleiterin im Kreiskrankenhaus Mosbach und im Mai 2005 Pflegedienstleiterin im St. Georg Klinikum Eisenach.
Abschied von den "Urgesteinen" Alfred SCHENK und Günter WILHELM
FULDA. Abschied nehmen von zwei langjährigen Mitarbeitern hieß es kürzlich beim Unternehmen Knittel. Mit Alfred Schenk und Günter Wilhelm verlassen „zwei Urgesteine“ das Unternehmen, erklärte Willi Knittel in seiner Laudatio. Bereits seine Lehre absolvierte Alfred Schenk im Unternehmen, damals noch bei der Firma Ernst Knittel, Kohlenhandel und verdiente im ersten Lehrjahr, das war 1958, 50 D-Mark. Stationen des gemeinsamen Arbeitslebens ließ Knittel Revue passieren. Alfred Schenk habe den Außendienst in Vogelsberg und Rhön erfolgreich aufgebaut und geleitet. Mehr als ein halbes Leben habe Schenk dem Unternehmen gewidmet und dabei seien auch zwischen den Familien freundschaftliche Bande entstanden.
Seit 1968 gehörte Günter Wilhelm dem Unternehmen Knittel an und hatte zuletzt die Funktion des Geschäftsführers für das Handelsgeschäft inne gehabt. Der Kontakt zur Kundschaft sei sein Lebenselixier. Fleißig, engagiert und aufmerksam habe er die Interessen des Unternehmens vertreten und sich einen Platz in der Unternehmensspitze erarbeitet. Dass die beiden ehemaligen Mitarbeiter eine Lücke hinterlassen, die es jetzt zu schließen gelte, verdeutlichte in seiner Ansprache Udo Weber.
Während Schenk sein Engagement stets in der Maximierung der Kundenzufriedenheit gesehen habe, sei für Wilhelm die Optimierung der Unternehmensziele Dreh- und Angelpunkt seiner Tätigkeit gewesen. Mit den besten Wünschen für weiteres Glück und Gesundheit im Ruhestand wurden die beiden Mitarbeiter im Kreis von rund 70 geladenen Gästen und Mitarbeitern in geselliger Runde verabschiedet. +++
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