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Die Mädchenkantorei und Domsingknaben aus Fulda....

...bei einem der Konzerte in Warschau....

17.12.05 - Kurz-News

Mädchenkantorei "in concert" - Soziales Engagement geehrt - Internet-Auktion

FULDA. Vor wenigen Tagen waren die Sängerinnen und Sänger der Fuldaer Mädchenkantorei und Domsingknaben, unter Leitung von Domkapellmeister Franz-Peter Huber, zu einem internationalen Chorfestival „Europejskie Spotkania Choralne“ in Warschau eingeladen. Dort verbrachten sie "eine aufregende Zeit und knüpften internationale Kontakte."

Den Anfang des Chorfestivals bildete die Eröffnungsgala in der Kirche „St. Cross“ in Warschau, wo sich die Jugendchöre aus Polen, Rumänien, Bulgarien, Ukraine, Tschechien und Deutschland zum ersten Mal zusammenfanden und ein Konzert gestalteten. Am folgenden Tag gab der Chor ein weihnachtliches Konzert in Grojec, wo sie auch an einem polnischen Gottesdienst teilnahmen. Anschließend bereitete der Bürgermeister von Grojec dem Chor einen herzlichen Empfang im Rathaus.

Den krönenden Abschluss des 6. Chorfestivals bildete die große Weihnachtsgala im Warschauer Nationaltheater, eines der größten Theater der Welt. An dieser vom Fernsehen und Rundfunk live übertragenen Veranstaltung, nahmen über 2.000 Zuschauer teil. Die Chöre präsentierten für ihr jeweiliges Land typische Advents- und Weihnachtslieder. Um den Kontakt zwischen den europäischen Ländern zu verbessern, sangen alle Chöre außerdem gemeinsam polnische Weihnachtslieder.

Urkunden für langjähriges soziales Engagement

WIESBADEN. Als Zeichen der Anerkennung für jene, die in besonderem Maße ehrenamtliche Leistungen erbringen und als Beitrag zur Entwicklung einer Anerkennungskultur hat das Hessische Sozialministerium zum dritten Mal Anerkennungsurkunden für besonderes ehrenamtliches, bürgerschaftliches und soziales Engagement an Einzelpersonen, Vereine und Initiativen. Der Staatssekretär im Hessischen Sozialministerium, Gerd Krämer, sagte während der Feierstunde, „gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten ist das Ehrenamt von großer Bedeutung für die Gesellschaft. Deshalb ist es mir auch eine besondere Freude, den Einsatz jener zu würdigen, die sich in ihrer Freizeit für andere einsetzen.“

Krämer sagte, Menschen, die sich ehrenamtlich engagierten, hätten eine Vorbildfunktion inne, da sie einen nicht zu unterschätzenden Beitrag für das Gemeinwesen leisteten. „Damit tragen die ehrenamtlich Aktiven auch entscheidend zur Lebensqualität aller bei.“ Ausgezeichnet wurden in diesem Jahr hessische Bürgerinnen und Bürger sowie Vereine und Initiativen, die sich in sechs verschiedenen Bereichen engagiert haben. Aus der Region Osthessen/Kinzigtal sind dies

Bernadette Beyer, Bruchköbel, die seit 20 Jahren mit hohem persönlichem Einsatz die Integration von Migrantinnen und Migranten unterstützt. Sie hilft bei Behördengängen und erteilt Migrantenkindern Sprachunterricht. Zudem betreut sie Aidskranke und Personen mit psychischen Erkrankungen. Mit unermüdlichem persönlichen Einsatz hilft sie individuelle Problemstellungen zu lösen und bleibt beharrlich am Ball, bis sie ihr Ziel erreicht hat.

Koordinatoren der Arbeitsgemeinschaft Hospiz, Hanau. Martina Albrecht, Ingrid Bernath, Barbara Fiedler, Dr. Karl-Georg Kottenhahn, Hedwig Riedel und Kerstin Seikel sein seit 1999 in der Arbeitsgemeinschaft Hospiz aktiv und organisieren hier die von anderen ehrenamtlichen Hospizhelferinnen und –helfern wahrgenommene Begleitung Schwerkranker, Sterbender und ihrer Angehöriger. Die damit verbundenen vielfältigen Aufgaben machen ein hohes zeitliches Engagement erforderlich und verlangen ein hohes Verantwortungsbewusstsein.

Rosemarie Bohner, Fulda: Seit 1999 ist Frau Bohner täglich etwa 4 Stunden ehrenamtlich im Pflegeheim St. Josef der Caritas in Fulda aktiv. Sie begleitet und betreut Heimbewohner, organisiert gemeinsames Singen, Gymnastik und andere Veranstaltungen und hat einen Kiosk für die Bewohner ins Leben gerufen, den sie auch verwaltet.

Werkzeuge und Fahrzeuge: Nach der Pfändung Auktion im Internet

LAUTERBACH. Seit etwa zwei Jahren werden von der Kreiskasse gepfändete Gegenstände über das Internet versteigert. Aus Sicht von Landrat Rudolf Marx hat sich diese Innovation als sehr erfolgreich erwiesen. Ob Pkw und Anhänger, Computer und Zubehör, Werkzeuge und Wertsachen - unter www.zoll-auktion.de konnten die Gegenstände zu einem guten Preis versteigert werden. Gegenwärtig wird beispielsweise eine Radialarmsäge versteigert, deren Auktion in der Rubrik Werkzeuge noch bis zum 27. Dezember läuft.

Bei der "Vollstreckung" geht es um das Eintreiben offener Forderungen des Kreises und der Städte und Gemeinden. Durch die Veröffentlichung im Internet führt der Vogelsbergkreis eine permanente öffentliche Versteigerung durch. Die Nutzerinnen und Nutzer müssen sich registrieren lassen, unbeschränkt geschäftsfähig sein und die Bedingungen der Versteigerung anerkennen. Es werden häufig Pkw gepfändet und mit der sogenannten "Parkkralle" am Wegfahren gehindert. Auch sonstige pfändbare Gegenstände werden gesichert, wie dies in den Vorschriften der Zivilprozessordnung geregelt ist. +++

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