01.08.08 - FULDA

Heizkosten senken durch Wärmepumpen – Schulungszentrum im ITZ eröffnet

Der rasante Anstieg des Öl-Preises treibt auch die Heizkosten in die Höhe. Hausbesitzer, die von einer Öl-Heizung auf regenerative Energie-Quellen umsteigen, können eine Menge Geld sparen und ganz nebenbei die Umwelt schonen. Um heimische Handwerker in der neuen Technologie weiterzubilden, ist am Alten Schlachthof ein neues Schulungszentrum eingerichtet worden. In den Räumen des ITZ bietet die Firma Tecalor, die Wärmepumpen- und Lüftungstechnik vertreibt, zukünftig Weiterbildungen für Fachhandwerker an. .

„Unser Erfolg gründet sich auf ein Vertriebskonzept, das auf Wissen und Know-how-Transfer basiert.“, erläuterte Geschäftsführer Ludger Kämpfer heute bei einem Pressetermin. Wichtig sei dem Unternehmen daher eine enge Partnerschaft mit Handwerkern vor Ort. Im jetzt eröffneten Schulungszentrum will Tecalor Fachhandwerker auf dem Gebiet der Wärmepumpen- und Lüftungstechnik qualifizieren. Das in Holzminden ansässige Unternehmen beschäftigt laut eigener Aussage 25 Mitarbeiter und ist eine Tochter von Stiebel Eltron.

Wärmepumpen nutzen Energie aus Luft, Wasser und dem Erdreich. Ein solches Heizungsaggregat kommt ohne fossile Energiequellen wie Erdöl und –gas aus. Zum Betrieb des Systems wird lediglich Strom benötigt. Die Bundesregierung fördert im Rahmen des so genannten „Marktanreiz-Programms“ effiziente Wärmepumpen-Systeme mit einem Zuschuss. Der Bundestagsabgeordnete Michael Brandt (CDU/CSU) zeigte sich erfreut über „das klare Signal für den Standort Fulda“. Für das Unternehmen, für Fulda und nicht zuletzt für die Umwelt sei das Schulungszentrum eine gute Sache.

Von dem neuen Zentrum sollen neben dem Handwerk auch private Haushalte profitieren. Laut Verkaufsleiter Karl Stuhlenmiller lassen sich die Heizkosten durch den Einbau einer Wärmepumpe um die Hälfte senken. „Je teurer fossile Brennstoffe werden, desto schneller rechnet sich die Wärmepumpe.“, so Stuhlenmiller. In einem Neubau amortisierten sich die Kosten für ein solches System nach etwa acht Jahren, bei einer Sanierung nach zehn bis zwölf Jahren. (th). +++

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