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24.08.2008 LUFTBILD Der Berg "Milseburg" gilt unter Freunden als die "Perle der hessischen Rhön" mit seinen 835,2 Meter über NN. Er ist zugleich die höchste wie südlichste Erhebung der so genannten "Kuppenrhön". Auf dem Fußweg zum Gipfel ( G 2) passiert man die Reste eines keltischen Ringwalls und mehrerer Annexwälle. Einst diente die Milseburg einer ganzen keltischen Siedlung als Wohnplatz. Der Berg verdankt seinen Namen einer Sage über den „Riesen Mils“, der hier im Verbund mit dem Teufel sein Unwesen getrieben haben soll. Der Heilige Gangolf soll ihn jedoch schließlich bezwungen haben, worauf der „Riese Mils“ sich selbst umbrachte. Der Teufel bedeckte den Leichnam schließlich mit Steinen – das ist
die
heutige Milseburg. Tatsächlich verdankt der markante
Basaltberg seine Entstehung dem
tertiärzeitlichen
Vulkanismus im
Gebiet der heutigen Rhön. Damals drang
Magma als
vulkanische Schmelze in den
Buntsandstein des
anstehenden
Triasgesteins ein
und erstarrte bei ihrer Abküh-lung in der Tiefe.
Erosion trug später
das umgebende weichere Gestein so tiefreichend ab,
dass die Milseburg als herauspräparierter
Phonolith heute die
umliegende Landschaft um etwa 130 m überragt.
Während der letzten
Kaltzeiten
verwitterte der Phonolith und bildete an den Hängen
ausgedehnte
Blockhalden.
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